Ferien bei Familie Saathoff in Dreschvitz und Sellin auf der Insel Rügen
WESTRÜGEN = www.westruegen.net ............ behalten Sie es im Auge!

Infos über die Insel Rügen













Die Kreidefelsen

Die Kreidefelsen Rügen befinden sich im Nationalpark Jasmund. Ein Muss für jeden Rügenbesucher ist der 114 m hohe Königsstuhl. Von hier aus hat man einen traumhaften Blick auf die Weiten der Ostsee. Mit dem Auto fährt man bis zum Großparkplatz Hagen und von dort aus per Busshuttle nach Stubbenkammer.



Wer jedoch gleichzeitig den Nationalpark erkunden möchte, tut dies am Besten zu Fuß mit Start in der Altstadt von Saßnitz. Durch imposante Buchenwälder überquert man kleine Bäche, die in die Ostsee münden. Vorbei an den Wissower Klinken und der Victoria-Sicht erreicht man den Königsstuhl. Steigt man dort die 412 Stufen hinab, kann man ihn auch vom Strand aus betrachten.



Eine weitere Möglichkeit, dieses beeindruckende Naturdenkmal zu besichtigen, ist von See aus. Man besteigt dazu in Saßnitz einen der vielen Ausflugskutter und schippert los. An Bord erhält man während der ca. 2-stündigen Fahrt ausführliche Erläuterungen.



Das Nationalparkamt bietet auch geführte Wanderungen an. Man erfährt Wissenswertes über Aufgaben und Ziele des Nationalparks, zu Entstehung und Bedeutung von Mooren, zu den geologischen und biologischen Besonderheiten und der Entstehung der Kreideküste.



Im vor wenigen Jahren eröffneten Nationalpark-Zentrum Königsstuhl wird in einer modernen Natur-Ausstellung und Multivisions-Schau ein emotionales Erlebnis für Groß und Klein geboten. Entdecken Sie spielend das Abenteuer Natur am Eiszeit-Gletscher, an Kurbel-Bildschirmen und Aquarien. Betreten Sie das 3D-Bild oder besuchen Sie den Dachs in seinem Bau.





Rügens Küste

Mit fast 1000 m² darf man Rügen als größte und vielleicht auch schönste Insel Deutschlands bezeichnen. 580 Kilometer abwechslungsreiche Küste mit weißen Sandstränden, Buchen bewachsenen Hängen, steinernen Klippen und mit Schilf gesäumten Buchten umgeben sie. Die sogenannte Kreideküste am Nationalpark Jasmund zwischen Saßnitz und Lohme hat schon den Landschaftsmaler der Romantik Caspar David Friedrich begeistert.





Inseln zur Insel

im Norden:

Halbinsel Wittow und Halbinsel Bug, teilweise im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gelegen,



Nord-Westen:

Insel Hiddensee im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, Insel Ummanz und umliegende kleine Inseln Urkevitz, Liebes, Mährens, Heuwiese, alle zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gehörend



Westen im Kubitzer Bodden:

Insel Liebitz, im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft



Süd-Westen:

Halbinsel Drigge



Süden:

Halbinsel Zudar, Insel Vilm, zum Biosphärenreservat Südostrügens gehörend



Süd-Osten:

Halbinsel Mönchgut, zum Biosphärenreservat Südostrügens gehörend



Nord-Osten:

Halbinsel Jasmund mit dem Nationalpark Jasmund



nahe der Kreisstadt Bergen:

Insel Pulitz im Kleinen Jasmunder Bodden (NSG)





Kap Arkona

Putgarten ist der nördlichste Erholungsort der Insel Rügen. Hier findet man das wohl bekannteste Ausflugsziel -das Flächendenkmal Kap Arkona. 2 Leuchttürme und der Peilturm sind die Wahrzeichen am Kap. Weiterhin zu nennen wären das Leuchtturmwärterhaus, die Marinesignalstation, das ehemalige Beamtenwohnhaus, die Wetterstation, der Marineführungs-bunker und die Ausgrabungsfelder.



-Rügen erleben, genießen und schmecken- ist das Motto, nach dem Gewerbetreibende auf dem Rügenhof Arkona und im Fischerdorf Vitt einheimische Natur- und Handwerksprodukte anbieten. Hier finden auch viele unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen zu allen Jahreszeiten statt: Hoffeste, Kinderfeste, Theatersommer, Rügener Kohlwochen und zu Silvester das große Feuerwerk am Kap Arkona. Im Gutshofcafe gibt es die beliebten und bekannten Rügen-Produkte zum Probieren und Mitnehmen.



Tschutschu-Bahn und Pferdekutsche nehmen den Besuchern den Fußmarsch zu den Seheswürdigkeiten ab. Es lohnt sich jedoch durchaus, darauf zu verzichten, denn es gibt viel zu entdecken. Mehrere Treppen führen auch die Steilküste abwärts an den Strand, wo man nach Hühnergöttern und Donnerkeilen Ausschau halten kann.



Möchte man das Kap Arkona von See aus besichtigen, bucht man am Besten einen Schiffsausflug im Saßnitzer Hafen.





Häfen

Der größte und schönste Hafen ist unbestritten der Fischereihafen Saßnitz. Hier findet man noch das romatische Flair mit dem unverechselbaren Duft von Fisch, Meer und Wind. Kutter liegen an der langen restaurierten Mole und warten auf Gäste. Genießen Sie frisch gefangenen und geräucherten Fisch, der z. Teil auch gleich an Bord verzehrt werden kann. Oder schauen Sie den Fischern einfach nur bei der Arbeit zu.



Zahlreiche kleine und große Ausflugsschiffe starten mehrmals täglich zu den Kreidefelsen, zum Kap Arkona oder auch rund um Rügen, vorbei am historischen Leuchtturm. Man erfährt an Bord viel Wissenswertes über Land und Leute. Bei so einer Tour bieten sich außerdem tolle Fotomotive.



Ausflüge in die skandinavischen Nachbarländer startet man vom Fährhafen Mukran aus. Ob zu Fuß, mit dem Rad, dem PKW, Zug oder Bus -alle haben Platz auf den riesigen Fährschiffen, die mehrmals täglich nach Bornholm oder Trelleborg pendeln.



Natürlich gibt es außerdem noch viele kleine idyllische Häfen und Schiffsanlegeplätze. Ein solcher ist z. B. in Lauterbach bei Putbus zu finden. Auch hier gibt es frischen Fisch und Fahrgastschiffe, die Touren z. B. rund um die Insel Vilm anbieten. Ein attraktiver Yachthafen ergänzt das romatische Ambiente.



Von den Häfen in Breege und Wiek auf der Halbinsel Wittow oder Schaprode im Nord-Westen Rügens kann man Ausflüge zur Insel Hiddensee unternehmen.





Schlösser, Guts- und Herrenhäuser

"Mit der Herausbildung des Feudalismus entstanden auch auf Rügen Burgen als Wohnsitze der grundbesitzenden Herrscher. Von diesen frühmittelalterlichen Bauten haben sich zumeist nur die stattlichen Wallanlagen erhalten. So z.B. die im 11./12. Jahrhundert entstandenen Wälle der Fürsten- und Tempelburgen bei Garz, Arkona (Jaromarsburg, Bergen (Rugard) und Venz (Charenza)



Erst aus dem 16./17. Jahrhundert, der Zeit, in der sich auch die rügenschen Adelshöfe von Gutswirtschaft in Gutsherrschaft wandelten, haben sich Bauten so erhalten, dass ihre ursprüngliche Form nachvollziehbar ist. Nach dem 30-jährigen Krieg wurden viele Herrenhäuser im Sinne des Barock wieder auf- bzw. umgebaut.



Die aufwendigeren Herrenhäuser der im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhundert vergrößerten bzw. neu entstandenen Gutsanlagen wurden in Formen des Klassizismus errichtet. Viele dieser Häuser waren aber auch nur sehr einfache Zweckbauten, zumeist errichtet als eingeschossige Fachwerk- oder verputzte Backsteinbauten.



Im 19. Jahrhundert entstanden eine Reihe von neuen historisch geprägten Gutsanlagen. Aber auch bereits länger bestehende wurden gemäß dem damaligen Zeitgeschmack umgebaut . Seit der letzten Jahrhundertwende nahmen die Herrenhäuser vielfach städtische, villenartige Formen an. Aber es entstanden auch schlossartige Bauten, wie in Neddesitz, Dwasieden, Ralswiek oder Semper, die vom großen Repäsentationswillen ihrer Bauherren zeugen. Diese verfügten zumeist über sehr großen Grundbesitz und oftmals auch industrielle Anlagen.



Zu DDR-Zeiten wurden von den noch vorhandenen 165 Schlössern und Herrenhäusern eines museal genutzt (Granitz), vier dienten als gewerkschaftliche oder betriebliche Ferienheime (Barnkevitz, Bohlendorf, Schmacht und Spyker), in zwei Herrenhäusern befanden sich Altenheime (Kapelle und Ralswiek), vier dienten als Schulgebäude (Maltzien, Patzig-Hof, Ralswiek und Ummanz), eines wurde von sowjetischen Truppen benutzt (Ranzow) und eines beherbergte eine zentrale Schulungsstätte (Semper). Verwaltungseinrichtungen befanden sich neben Wohnungen in mindestens vier Häusern (Boldevitz, Granskevitz, Gustow und Venz). Der überwiegende Teil (mehr als 85 %) wurde ausschließlich zu Wohnzwecken benutzt.



Der notwendige Bauunterhalt wurde -wenn überhaupt- nur sehr sporadisch durchgeführt. Die Zahl der unbewohnten Häuser nahm permanent zu und wurden somit dem Verfall preisgegeben. Bis heute ist es zu vielen Abrissen gekommen, weitere Herrenhäuser sind akut in ihrem Bestand gefährdet.



Doch es gibt auch viele positive Beispiele. In einigen Fällen haben die früheren Eigentümer ihren Besitz oder den ihrer Familie wieder erworben und vielfach bereits zugehörige Herrenhäuser aufwendig instand gesetzt. Dazu gehören Berglase, Boldevitz, Granskevitz, Kartzitz, Reischvitz und Venz. Es bleibt zu hoffen, dass die Zahl dieser Hauser weiter wächst und somit wertvolles Kulturerbe gerettet werden kann.
(Zitate auszugsweise: -Schlösser und Herrenhäuser auf Rügen- von Sabine Bock und Thomas Helms)



Regionale Produkte

Rügen hat sich der Erhaltung des kulinarischen Erbes verschrieben. Achten Sie auf das Signet Regionale Eßkultur. Es weist den Weg zu typischen Spezialitäten Rügens.


Die einheimische Gastronomie verwendet gern hier Produziertes, zum Beispiel Kartoffeln und Spargel von Bauer Lange aus Lieschow oder Geflügel vom Geflügelhof Kliewe in Mursewiek. Fangfrischer Fisch aus Binnenseen, Bodden und Ostsee in vielen Variationen steht fast auf jeder Speisekarte. Zu allen Jahreszeiten warten Gastronomen mit besonderen Themenwochen auf wie z.B. die Herings- und Hornfischwochen im Frühjahr oder die Kohlwochen im Herbst.


Zu den einheimischen Produkten, die bereits einen erfolgreichen Siegeszug durch Deutschland angetreten haben, zählen der Camembert-Käse Rügener Badejunge, Wittower Kohl, Apfelsaft vom Hofgut Bobbin, Obstbrände aus Lieschow und Produkte aus der Molkerei Poseritz sowie Fischkonserven aus Sassnitz.


Besondere Spezialitäten sind die Sandorn-Zaubereien der Sanddorn-Hexe von Rügen, Honig verschiedener Imker, Marmeladen und Gelees aus Boldevitz sowie Wurst aus Gademow und Räucherfisch aus der Traditionsräucherei Lietzow. Zum Probieren oder als Mitbringsel kann man diese in verschiedenen Hofläden oder bei Veranstaltungen der Region erwerben. Mancherorts besteht auch die Möglichkeit, bei der Herstellung regionaler Produkte zuzuschauen.


Service Infos

Anreise/Lage
Die Insel Rügen
Partner-Seiten

Kontakt-Adresse

Ursula Saathoff
Landower Straße 21
18573 Dreschvitz / Rügen
Telefon: 03 83 06 / 12 32
Mobil: 0160 / 84 15 829
Fax: 03 83 06 / 2 20 63